Mein letzter Monat: Claudi Bienen

Oktober 2013

von Stephanie Kuchinke, 01. November 2013

Mein Monat war: anstrengend, schockierend, aber auch fröhlich! Im letzten Monat lief im Großen und Ganzen alles so, wie es laufen sollte. Die Semesterferien waren zu Ende und ich musste das nächste Semester an der Uni vorbereiten. Dabei hatte ich meine Semesterwochenstunden auszusuchen und damit meine Wochenplanung zu machen. Während meines Praktikums an der Berufsschule musste ich schon auf die ersten beiden Prüfungen lernen und sie auch gleich schreiben. Das alles hat aber bis auf eine blöde Grippe, die mich etwas aufgehalten hat, alles ganz gut funktioniert. Bis ich eines Morgens einen ziemlich schockierenden Anruf bekommen habe: „Das „Furtner“ ist heute früh ausgebrannt!!“ Ich konnte meinen Ohren nicht trauen, da ich ja am Abend davor noch als Gast im „Furt-nerbräu“ und als eine der Letzten gegangen war. Diesen Schock hieß es jetzt erstmal so gut es ging zu verdauen! Von heute auf morgen kein Stammlokal und keine Furtnerkollegen mehr. Über 20 Leute, inklusive mir, haben ihren Job im „Furtner“ verloren. Aber noch schlimmer ist es, dass wir unser „Wohnzimmer“ nicht mehr haben, unseren Treffpunkt. Der lange geplante Teamausflug zur „Oidn Wiesn“ wurde daraufhin  unser Abschiedsfest. Das wir aber gebührend gefeiert haben. Jeder versucht jetzt natürlich nach Vorne zu schauen, denn es muss ja irgendwie wieder weiter gehen. Und wir freuen uns auch darauf, wenn wir uns hoffentlich bald in der gewohnten Runde auf ein Bier treffen werden. Ich habe die Zeit im „Furtner“ sehr genossen, schade, dass du nicht mehr bist!